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Restaurierung meines Ford Taunus Turnier MK2 1,6 GL
#1
Liebe Autofreunde!

Daß ich im Sommer einen Taunus Kombi aus 1977 erworben habe, wißt Ihr ja bereits. Das Auto war ein glücklicher Willhaben-Fund, ein Fahrzeug voll nach meinem Geschmack. Vor allem einen Kombi findet man selten, wurden diese ja seinerzeit fertigverwendet.

Zum Erwerb des Autos selbst habe ich ja bereits geschrieben, auch mit zwei Bildern von den ersten Tagen. Nachdem ich nicht so der Bastler bin - eine ähnliche Aktion wie sie etwa hddmax durchführt wäre für mich undenkbar -  ,befindet sich mein Ford nunmehr bei einem professionellen Oldtimerrestaurator, und darüber möchte ich berichten:

Am 10. September fuhren mein Bruder und ich mit dem Auto zum Restaurator, nachdem bei diesem gerade eine Arbeitslücke frei wurde. Er hat sich schon einige Tage zuvor ein Bild vom Zustand des Autos gemacht und wir haben dabei besprochen, was ich gerne verschönert hätte. Der Originalzustand soll natürlich gut erhalten werden, d.h. die Zierleisten, die Beschriftung, die Felgen, die Farbe etc soll ident sein. Die Innenausstattung ist ja glücklicherweise sehr schön erhalten, schaut man beispielsweise den Himmel oder das Armaturenbrett an, glaubt man, das Auto ist ein halbes Jahr alt. Auch die Sitzmöbel sehen fein aus. Mit der Bodenplatte ist der Meister auch zufrieden. Er hat aus dem Gesamtzustand des Autos auch herausgelesen, daß die 57.000 Kilometer echt sind und nicht "überdreht".

Aber das Blech und die Lackierung sind nach 39 Jahren halt doch schon recht mitgenommen. Rostflecken, zum Glück keine gar argen, aber doch Flugrost, Unebenheiten, Kratzer und andere Lackschäden. Die vorderen Kotflügel wurden abgenommen und da und dort wurde bereits etwas Ersatzblech eingeschweißt. Andere schlechte Blechstellen wurden bereits punktgesandet und verschliffen. Rund um die rechte Heckleuchte wurde seinerzeit ein Schaden unsachgemäß repariert (weicher Kitt rundherum verschmiert), die Leuchte selbst hatte einen Sprung. Via Ebay habe ich eine gebrauchte Heckleuchte erstanden und diese liegt für die Endmontage bereit. Pläne, die vorderren Kotflügel zu tauschen, wurden mangels geeigneter Ersatzteile verworfen und die Flügel wurden bereits repariert, hier war auch etwas zu schweißen und anschließend zu verschleifen. Die Kotflügel und das Drumherum im Motorraum wurden auch einmal unsachgemäß repariert und dort, wo sie angeschraubt sind gekittet und schwarz drübergestrichen. All das ist bereits korrigiert. Die Frontschürze war schwarz lackiert statt wie original in Autofarbe und auch schon mitgenommen, auch diese ist bereits verschliffen und grundiert.

Demnächst wird das Auto lackierbereit sein. Es wird der Originalfarbton angefertigt und eine Außenlackierung gemacht werden. Je nach Bedarf wird die Neulackierung ins Innere reichen (Türfalze etc.), wobei ich dort wo der Originallack schön ist diesen erhalten möchte.

Vorne waren Zusatzscheinwerfer angebracht, das war damals eine Modeerscheinung. Ohne solche zu fahren ... da hast damals "nicht dazugehört". Erinnert Ihr Euch eh alle selbst. Jedenfalls waren die Dinger beim Kauf des Autos bereits demontiert, jedoch die schwarzen Halterungen noch angebracht, entsprechende Löcher ins Blech gebohrt. Auch sonst trugen die Scheinwerfer nicht zur Schonung der Elektrik bei, der Sicherungskasten nahm dadurch Schaden. Aber das wird alles gemacht und das Auto darf künftig ohne Fremdkörper fahren, die Originalscheinwerfer sind ja doch gut genug.

Mein Restaurator hat einige Handybilder angefertigt, die er mir geben wird. Ich werde ihn dann fragen, ob ich welche davon ins Oldtimerforum einstellen darf, sind diese doch sein ©.

Soweit einmal fürs erste mein Restaurationsbericht.
Einen schönen restlichen Sonntag und eine angenehme Woche wünscht Euch

Martin.
Ford Taunus Turnier 1,6GL, 1977
VW Polo II 86c Coupé, 1984
Opel Vectra B Caravan 1,8i 16V, 1998
Seat Alhambra 1,9 TDI Signo "Taxi Orange", 2000
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#2
Na ja.  Das schaut ganz danach aus, dass wir den Taunus bei einem der ersten Treffen in März sehen könnten.

LG

Peter
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#3
Ich schätze JA. :-)
Ford Taunus Turnier 1,6GL, 1977
VW Polo II 86c Coupé, 1984
Opel Vectra B Caravan 1,8i 16V, 1998
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#4
na da bin Ich aber auch gespannt  Big Grin
BMW 320 1938  BMW 501 V8 1956  
 BMW 320i E30   BM840Ci E31   
   PUCH  DS 50    PUCMaxi
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#5
Guten Abend!

Der aktuelle Stand bei meinem grünen Liebling: Geglättet, verschliffen und grundiert an allen Ecken und Enden. Die Neulackierung rückt in greifbare Nähe. Es ist eine hochwertige Vierschicht-Lackierung vorgesehen. Wow - mein Ford wird ein Traum!

Hier drei Bilder von heute.
Liebe Grüße, Martin.


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Ford Taunus Turnier 1,6GL, 1977
VW Polo II 86c Coupé, 1984
Opel Vectra B Caravan 1,8i 16V, 1998
Seat Alhambra 1,9 TDI Signo "Taxi Orange", 2000
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#6
Na... da geht ja was weiter.  Smile Cool Smile
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#7
beim Überlackieren würd eine 2-Schichtlackierung auch reichen. Ist ja schon genug Untergrund vorhanden.
Gruss Chris
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#8
Danke für den Hinweis, Chris, werde ich vorbringen. Mir kommen vier Schichten auch viel vor.

LG
Ford Taunus Turnier 1,6GL, 1977
VW Polo II 86c Coupé, 1984
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Seat Alhambra 1,9 TDI Signo "Taxi Orange", 2000
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#9
Hallo,

bin der Meinung von Chris - aber auch aus anderen Gründen: da soll "so viel wie möglich" original bleiben, und dann eine übertriebene Lackierung, vor allem bei Füller und Schichtdicken sollte man hier sparsam sein - oder viel wieder runterschleifen. Sonst hat man den unschönen Effekt vieler "Restaurierungen", dass die Kanten viel "runder" werden als sie original je waren, und daher alles von Weitem erkennbar ist.

Das soll jetzt nicht einer schlampigen Lackierung Vorschub leisten, sondern eben in Kombination mit original belassenen Bauteilen einen authentischen Eindruck vermitteln.

Viele Grüße
Karl
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#10
Bei diesem Taunus werden Erinnerungen wach.
Ein Schulfreund hatte 1989 den alten Kombi seines Vaters in weiß bekommen - da ist bei schnellgefahrenen Kurven immer die hintere rechte Tür von selbst aufgesprungen.
In der Wasserwerkkurve in Leibnitz hätten wir dabei fast einmal den "Wutschko" (anm. Wolfgang- aber der Wutschko war das Maskottchen von den Olympischen Spielen in Sarajewo - und irgendwie hatte die beiden die gleiche Frisur) durch die offene hintere Türe verloren. Irgendwie habe ich den Armen noch an der Jacke halten können.
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