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Einzeilige Kennzeichen in der Größe der alten, schwarzen Kennzeichentafel
#1
Weiß da jemand was genaueres darüber?

https://autorevue.at/autowelt/neuerungen...rkehr-2018

6 – HISTORISCHE FAHRZEUGE

Historische Fahrzeuge müssen zukünftig auch in Hinblick auf die Vorschriftsmäßigkeit überprüft werden – dafür sind das Genehmigungsdokument und das Fahrtenbuch vorzulegen. Außerdem können historische Fahrzeuge nun alternativ einzeilige Kennzeichen in der Größe der alten, schwarzen Kennzeichentafel bzw. zweizeilige im Format der alten, weißen Motorradkennzeichentafel beantragen.
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#2
ja - ich.
Habe aber im Moment etwas Hektik....

Viele Grüße
Karl
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#3
Ok, ja bitte. Vor allem das vordere, einzeilige kleinere Kennzeichen würde mich interessieren, darüber ist nämlich nichts zu finden.

http://www.oemvv.at/storage/news/78/docu...%3A03%3A34
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#4
Hallo,

mit Stand 29.11. war hier noch einiges über die Durchführung in der Praxis unklar, bzw. noch nicht in entsprechende Verordnungen eingeflossen.

1) Änderung bei § 57a Überprüfung für historische Fahrzeuge (also im Zulassungsschein eingetragen) ab 1.1.2018:

1.1)Vorlage der "fahrtenbuchähnlichen Aufzeichnungen" = Kontrolle der Einhaltung der Fahrtbeschränkung
Anforderung an diese Aufzeichnungen:
  • Zuordenbar - Marke, Type, Fahrgestellnummer
  • laufende Nummer (im Kalenderjahr)
  • Tag der Fahrt (auch im Ausland)
  • nicht manipulierbar - geheftet, Seitennummerierung - oder nur 1 Blatt wo alles draufsteht.
1.2) Überprüfung auf Genehmigungskonformität
hier ist nun ein Unterschied zwischen "normaler" Zulassung und "historisch" (beim PKW):
beim normalen PKW wird nur die Verkehrs- und Betriebssicherheit, bzw. Umweltbeeinflussung geprüft, beim "historischen" zukünftig auch, ob das "Fahrzeug so ist wie es genehmigt wurde" - daher muss man den Typenschein (Einzelgenehmigung) zur § 57a Überprüfung mitnehmen und nicht nur den Zulassungsschein.

Beispiel:
MG Midget Mk II und Mk III: alle über Fa. Baumkirchner & Colloredo in den 1960er Jahren importierten Fahrzeuge haben eine Einzelgenehmigung mit dem Bild eines Mk II mit Blechrädern und Reifendimension 5,20 - 13. Die üblichen Speichenräder mit 145 oder 155 R 13 wurden damals auch beim Neukauf nicht eingetragen (das war einfach so).  Bei einer "normalen" Zulassung beim Pickerl kein Problem, da die Bereifung ja (hoffentlich) verkehrs- und betriebssicher ist. Bei einer § 56 (oder theoretisch auch im Zuge einer Verkehrskontrolle) oder zukünftigen § 57a Überprüfung bei "historisch" schon ein Problem, weil diese Felgen und Reifen nicht "eingetragen" sind.

Durch diese Maßnahme will man Basteleien und ähnliches vermeiden, die mit dem Gedankengut des historischen Fahrzeuges nichts zu tun haben, bzw. die Regeln für historische Fahrzeuge (z.B. für den Pseudo-Motorsport) ausnützen wollen.

Wenn man eine vorhandene Zulassung auf historisch ändert, werden aber "historisch mögliche" Veränderungen (meistens geht es um Felgen/Reifen oder auch zeitgen. Tuning) in den Typenschein eingetragen - damit ist die Sache legalisiert.

2) Kennzeichenformate:
auch hier fehlen noch die Durchführungsbestimmungen, grundsätzlich ist folgendes für historische Fahrzeuge vorgesehen:
  • einzeiliges Kennzeichen mit der Länge der schwarzen hinteren Tafel (nur mit 1 Zeichen weniger möglich als das Standardformat) - z.B. für Puch-Auto, Audi Quattro hinten
  • zweizeiliges Kennzeichen mit dem Format der "großen" Motorradtafel (250 x 200 statt 300 x 200 wie Standard 2-zeilig)
  • zweizeiliges Kennzeichen für vorne (US-Fahrzeuge, Land Rover) mit beiden Formaten??

    Hier fehlen noch die Bestimmungen über das Prozedere, wie man zu den anderen Formaten kommt, bzw. für welche Fahrzeuge darauf Anspruch haben. In etwa wird es etwa so heißen "...auf Antrag kann aus den vorhandenen Kennzeichenformaten.... ausgewählt werden...."

    Viele Grüße
    Karl

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#5
Vielen vielen lieben dank!!
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#6
.....zur Information !!
Freundliche Grüße


Angehängte Dateien
.pdf   Erlass wiederkehrende Begutachtung historisch_0001.pdf (Größe: 802,34 KB / Downloads: 10)
.pdf   Erlass wiederkehrende Begutachtung historisch_0002.pdf (Größe: 671,44 KB / Downloads: 9)
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#7
Vielen lieben Dank!

Nennt mich dumm, aber der letzte Satz auf der 2. Seite könnte ECHT interessante Probleme auslösen.

Der Satz den ich meine lautet:

Entsprechen die Anderungen nicht den Vorgaben an historische Fahrzeuge, führt das
zur Streichung der Eintragung ,,Historisches Fahzeug".

Wenn ich mir jetzt ein Fahrzeug importiere, dann ist eine historische Zulassung EIGENTLICH bei Fahrzeugen ohne KAT die wohl einzige Möglichkeit ein solches Fahrzeug überhaupt zuzulassen.

Wenn ich, oder die Behörde das nun "streicht" was passiert dann? Hab ich dann einen legalen weg gefunden ein Auto das ich nicht hätte anders zulassen können nun doch als "Alltagsauto" zu verbrauchen? Ich muß dann eventuell NOVA nachbezahlen und und und. das Fehlt hier alles.

Wisst ihr was ich meine?

Ich meine in so einem Fall sollte schlicht die Kennzeichen abgenommen (Schwerer Mangel, Gefahr in Verzug) werden, so wie man es bei "getunten" Autos von jungen Autofahrern macht. In diesem Fall natürlich ohne "Gefahr in Verzug" weil der ja so nicht zwingend bestehen muß....
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#8
Hallo,

das von Rainer angesprochene Problem ist bereits bekannt.
In der Praxis wird das am ehesten Fahrzeuge für den historischen Motorsport betreffen, d.h. das Fahrzeug erhält dann eine "Zulassung für den Motorsport" (gab es damals schon und auch heute) mit extrem eingeschränkten Nutzungsbedingungen.

Bei anderen Fahrzeugen wäre dann zu hinterfragen, ob eine andere Zulassung (als historisch) zum Zeitpunkt des Imports (z.B. als EU-Gebrauchtimport) möglich gewesen wäre. Zur Erläuterung: Es ist z.B. möglich Fahrzeuge aus anderen EU-Ländern (die dort normal zugelassen waren) bis einschließlich EZ. 1992 als "EU-Gebrauchtimport" auch ohne Kat nach Österreich zu importieren (Weil erst ab 1.1.1993 in allen EU-Ländern der Kat verpflichtend war).

Viele Grüße
Karl
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#9
Hi

Ja das stimmt, das wäre natürlich auch eine Möglichkeit, aber ich denk mir mal folgendes. WENN sich jemand für eine Oldtimer Typisierung entschieden hat, aus welchen Gründen auch immer, dann ist er sich auch der Vorteile bewußt (keine Nova, Pickerl alle 2 Jahre,...) aber warum soll ich das von Gesetzwegen abfedern was dann passieren soll wenn ich es "einfach" dem Besitzer überlassen kann?

Wenn einer ein historisches Fahrzeug in einem nicht korrektem Zustand hat dann sollte meiner Meinung nach einfach die Zulassung erlöschen so wie wenn einer mit einer nicht eingetragenen und viel zu tiefen tieferlegung. ER (der Besitzer) kann sich dann ja um alles weitere kümmern (müssen).... Klar kann (und sollte) man auch gewisse Rahmenbedingungen schaffen die eine wiederzulassung danach zumindest nicht unmöglich machen sollten.

Ich deklariere mich ganz klar als Fan der Oldtimer Typisierung weil nur im Originalzustand ist es wirklich ein Oldtimer.
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#10
(19.01.2018, 15:12)Rainer schrieb: Ich deklariere mich ganz klar als Fan der Oldtimer Typisierung weil nur im Originalzustand ist es wirklich ein Oldtimer.

Nur stellt sich dann die Frage was ist Original ? Confused
Ich bekommen z.B. meinen 1938er sicher nicht vollständig Original zusammen (ist einfach Teiletechnisch unmöglich) 

das liegt dann wohl im Ermessen des Prüfers
BMW 320 1938  BMW 501 V8 1956  
 BMW 320i E30   BM840Ci E31   
   PUCH  DS 50    PUCMaxi
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