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Verkabelung mit positiver Masse
#1
Hallo zusammen,

Ich schraube gerade für einen Kunden an einem Lagonda Rapier aus den frühen 30ern. Unter anderem muss ich das gesammte Auto neu verkabeln. Das wäre ja kein Thema, wenn da nicht das Plus auf der Karosserie läge. Die Beleuchtung ist dabei das kleinste Problem, bei der Lichtmaschine habe ich allerdings mühe. An der Lichtmaschine habe ich zwei Anschlüsse, "A" und "F" (Hat jemand von Hand beschriftet). Meines wissens sind das alternative Bezeichnungen für B+ und DF. Normalerweise müsste ich an der Lichtmaschine die Anschlüsse D+, DF und über's Gehäuse D- haben, wobei D+ und DF dann an den Regler kommen. In meinem Fall müsste dann ja D+ am Gehäuse liegen und D- herausgeführt sein. Ich steh' auf dem Schlauch..

Weiss jemand von euch, wie ich die Anlage schalten muss, damit die Lichtmaschine lädt?

Gruss
Simon
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#2
Hallo,

wenn die Beschriftungen "glaubwürdig" sind, und der Regler zum System passt, ist "F" die Felderregung (zum Regler) und "A" dann für dieses System eigentlich "B-", weil ja B+ auf Masse liegt.

Am besten die Lichtmaschine einmal extern prüfen (ungeregelt) und schauen was da rauskommt.

Viele Grüße
Karl
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#3
Hallo Karl,

Danke für den Hinweis!
Prüfen geht leider nicht, da die halbe Technik des Autos zur Zeit bei verschiedenen Spezialisten liegt und ich somit den Motor nicht laufen lassen kann. Als Regler ist ein Lucas CJR2 verbaut, allerdings habe ich da nur Anschlüsse für D+, E, F (oder F1) und F2. Meiner Meinung nach also ein Regler für Negative Masse. Auch beisst sich die Beschriftung des Reglers mit dem Diagramm des Reglers, welches sich im Netz finden lässt. Da gibt's dann doch einige Abweichungen.

Gruss
Simon
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#4
Hallo,

unter "extern testen" verstehe ich die Lichtmaschine allein, dazu braucht man kein Auto, zur Not geht es mit einer Bohrmaschine (Drehrichtung beachten).
Dem Regler an sich müsste es egal sein ob Plus- oder Minus-Masse. Bei Neumontage sollte man ja einmal die Grunderregung der Feldwicklung durchführen: "Schalter" der Reglereinheit überbrücken (niederdrücken) und so die Lichtmaschine mit der Batterie richtig polen.

Viele Grüße
Karl
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#5
Hallo Karl,

So, nachdem ich nun gestern beinahe den ganzen Tag mit dem Studium der vorhandenen Komponenten verbracht habe, bin ich nun zum entschluss gekommen, dass folgende Schaltung klappen müsste:

   

Das Auto besitzt anscheinend keinen Regler im klasssischen sinne, das was ich für den Regler hielt, ist ein Relais, welches wohl bei stehendem Motor die Lichtmaschine von der Batterie trennt. Die Ladung wird über den Lichtschalter festgelegt: Halbe Ladung / Volle Ladung / Standlicht+ Volle Ladung / Stand-, Abblendlicht + Volle Ladung.

Gruss
Simon
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#6
D- ist bei einer normalen Schaltung das Gehäuse der Lichtmaschine. Wenn du alles so anschliest wie auf deinem Bild und D- das Gehäuse der Lichtmaschine ist, hast du einen Kurzschluss. Ausser das Gehäuse der Lichtmaschine ist isoliert.
Gruss Chris
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#7
(22.11.2018, 11:42)cris67 schrieb: D- ist bei einer normalen Schaltung das Gehäuse der Lichtmaschine. Wenn du alles so anschliest wie auf deinem Bild und D- das Gehäuse der Lichtmaschine ist, hast du einen Kurzschluss. Ausser das Gehäuse der Lichtmaschine ist isoliert.

Da bei mir + auf dem Chassis liegt, müsste ich ja einen kurzen habe wenn D- auf dem Gehäuse liegt.
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#8
Hallo,

wenn das vorhandene Bauelement nur der "Schalter" ist (der für die Trennung/Verbindung) Batterie zur Lichtmaschine sorgt. Dann kann die Regelung über zuschaltbare Widerstände (je nach eingeschalteten Verbrauchern) erfolgen, wie z.B. beim Ford A. Allerdings sind dann meistens in der Lichtmaschine eine Kohle verstellbar, bzw. eine 3. Kohle zur Regelung vorhanden.

Du solltest Dich einmal mit den Grundlagen historischer Kfz-Elektrik allgemein vertraut machen (nicht über Google, sondern in "Papierform").
Z.B. Becker "Oldtimer-Elektrik" oder "Handbuch für Kraftfahrer" (aus dem 2. WK Schulungsunterlage).

Viele Grüße
Karl
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#9
(20.11.2018, 15:54)Simon1991 schrieb: Hallo zusammen,

Ich schraube gerade für einen Kunden an einem Lagonda Rapier aus den frühen 30ern. Unter anderem muss ich das gesammte Auto neu verkabeln. Das wäre ja kein Thema, wenn da nicht das Plus auf der Karosserie läge. Die Beleuchtung ist dabei das kleinste Problem, bei der Lichtmaschine habe ich allerdings mühe. An der Lichtmaschine habe ich zwei Anschlüsse, "A" und "F" (Hat jemand von Hand beschriftet). Meines wissens sind das alternative Bezeichnungen für B+ und DF. Normalerweise müsste ich an der Lichtmaschine die Anschlüsse D+, DF und über's Gehäuse D- haben, wobei D+ und DF dann an den Regler kommen. In meinem Fall müsste dann ja D+ am Gehäuse liegen und D- herausgeführt sein. Ich steh' auf dem Schlauch..

Weiss jemand von euch, wie ich die Anlage schalten muss, damit die Lichtmaschine lädt?

Gruss
Simon

Simon,

Lucas-Terminologie am Regler:

F = Field
E = Earth
D = Dynamo
A, A1 = Alle Verbraucher bzw auch Batterie

Field & Dynamo gehören zur Lichtmaschine, ist idR auch hinten eingestanzt neben dem Kontaktanschluss.

Es existiert auch ein Lucas Dokument auf Englisch im Netz, das ich als einführende Literatur in englische Fahrzeugtechnik auch sehr empfehlen kann, da es anschaulich und leicht verständlich erklärt.

LG,
Wolfgang
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