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Hallo aus Niederösterreich
#11
Hallo Kai,

- haha in ein paar Wochenden von 0 auf xx Kenntnisse, auch nach 40 Jahren lernt man immer wieder Neues bzw. hat neue Erfahrungen.
- was heißt "98%" selber machen - hast Du eine Galvanik zu Hause, kannst Du Autolackieren, Sattlerarbeiten? - da sind lauter teure Sachen

uns was noch ins Geld geht sind dann die Kleinigkeiten - "bei dem was jetzt schon drinnensteckt, kommt es auf die paar hundert Euro auch nicht mehr an".

Bei meinem 122 S bin ich jetzt auf ca. 8.000,-- bis 9.000,-- mit sandstrahlen, Spengler, Lackierer und ein paar Reparaturbleche (Bodenplatte und so hat der Spengler angefertigt), Motor ist ok (der vom 142 hat 2.500,-- gekostet), Zylinderkopf auf bleifrei umbauen und überholen 500,--, Getriebe mache ich selber (habe aber nur 4 Gänge und keinen Overdrive), Material aber auch 500,--
Vorderachse ist vor einiger Zeit überholt - wird aber vor dem wieder einbauen sicher einiges an Verschleißteilen neu kommen. Bremszangen und Zylinder neu sicher auch 1.200,-- Material, alle Karosseriegummi, Dichtungen - kannst bei Skandix nachschauen was es kostet, Inneneinrichtung überarbeiten - nehmen wir 3.000,-- an, Chromteile weiß ich noch nicht, aber auf alle Fälle alle Zierleisten neu, wenn sie schon heraußen ist neue Windschutzscheibe. u.s.w.

Glaubt's nicht den ganzen Unsinn in den Oldtimerzeitungen - was man so "einfach alles selber machen kann".

Was hast Du für Vorkenntnisse, Werkzeuge, Räumlichkeiten - für ein Auto restaurieren brauchst Du zumindest 2 Garagenplätze, also ca. 5 x 6 m

Viele Grüße
Karl
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#12
Ich würd mir das Fahrzeug einmal vor Ort ansehen und dann Preisverhandlungen machen.
Gruss Chris
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#13
.........mir kommt ein wenig "verdächtig" vor, dass im Inserat nur "bedeutungslose" Bilder sind. Vom Rost an der Bodenplatte habe ich jetzt keine Aufnahmen gesehen.
Aus meiner Erfahrung möchte ich sagen, dass ich mittlerweile eindeutig in die Richtung gehe, immer das beste Fahrzeug zu kaufen, dass ich bekommen kann (natürlich bei realistischem, angemessenen Preis). Es wird unterm Strich der bessere Kauf sein und meist auch billiger als eine Restaurierung. Karl hat das schon sehr gut dargestellt.
So richtige "Leichen" kaufe ich nur, wenn es keine realistische Chance auf ein besseres Fahrzeug gibt auf Grund der Seltenheit. Ich kaufe quasi diesen oder ich habe gar keinen. Beim Volvo 1800 gibt der Markt aber genug her. Dass der "ES" mein Favorit wäre, ist natürlich nur mein ganz persönlicher Geschmack, ebenso wie die Meinung das beste Fahrzeug zu kaufen, meine ganz persönliche ist.
Gruß
Robert
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#14
Hallo,

Fotos von der Bodenplatte im momentanen "Istzustand" sind nicht aussagekräftig. 
Das Bild hat mein Spengler gemacht, und dort war die Bodenplatte mit Unterbodenschutz außen und Dämmatte innen vom Aussehen her noch recht gut....
   
das Weiße sind die Rostlöcher...

Mit dem Bild verkauf ich ihn... Rolleyes
   
und so ist dann die Wirklichkeit... Sad
   

Viele Grüße
Karl


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#15
Karl du hast natürlich vollkommen Recht. Ich meinte nur, dass in Inseraten oft nur das hergezeigt wird, was man gerne herzeigen möchte. Anscheinend gehört hier die Bodengruppe nicht dazu.....
Ein ARBÖ Prüfer hat mir erzählt, dass es in Mode zu sein scheint, schwarze 2-Komponeten Kellerdichtmasse millimeterdick auf die Bodenplatte zu spachteln. Das Zeugs trocknet auch in größerer Stärke schnell durch, bei normalem Kraftaufwand kommst du mit dem Schraubenzieher nicht durch und auch brechen tut es auch nicht, da faserverstärkt. Nein, das war keine Restaurierungsanleitung für den Volvo :-(

@ redeye: hast du vielleicht schon in Erwägung gezogen einen P1800 aus den USA zu importieren? Da gibt es immer wieder auch etwas aus warmen Gegenden, wo sich das Rostthema eventuell in Grenzen hält? Wohl wirst du dort auch nach Bildern kaufen (müssen)?
Hier ein Volvo aus einer Gegend in den USA die klimatisch wohl nicht so sehr begünstigt war (steht in Holland). Hier sind Bilder der Bodenplatte drin und man kann schon erahnen, was einem erwartet, wenn von Korrosion die Rede ist.

https://www.marktplaats.nl/a/auto-s/oldt...ousPage=lr

Gruß
Robert
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#16
Das kenne ich auch.   Ich habe etwas mehr wie vor einem Jahr einem Bekannten geholfen ein aus Kalifornien stammendes Auto nach Wien zu bringen.  Wir sind mit meinem Auto und Anhänger nach Rotterdam.

Angeblich rostfrei.  Auch ein alter Volvo, ein Buckel.  Der Kauf erfolgte auf Basis von Fotos.

Ja, die Schweller waren unten komplett durch, detto die Reserveradmulde samt der Heckschürze.  Und auch diverse Roststellen in der Bodenplatte.

Es ist nämlich so.  An der Küste gibt es eine etwas mit Salz angereicherte Luft.  Und die müssen mit den Oldies nicht zum TÜV. Klarerweise eine lustige Kombination.

Die Technik war in Ordnung.  Der Motor war OK. und ist gelaufen.

Die meisten Leute erkundigen sich lediglich auch nur was der Transport via Schiffscontainer kostet.  Und dann vielleicht noch über die Zollgebühren.

Ja .... der Kaufpreis .... dazu der das Auto in den USA zum Hafen transportiert hat, hat 400 USD verlangt, das Einschiffen/ Hafengebühr, o.dergl. auch noch irgendwie in der Richtung, der Transport mit dem Schiffscontainer 1.200 USD, die Spedition die im Rotterdam das Auto übernommen hat 400 EUR  (irgendwie die Kosten der Spedition, inkl. Hafengebühr, etc.).  
Dann die Kosten für den Transport von Holland nach Wien.   Wenn man dafür eine Spedition beauftragt, dann würde man auch wieder so 1.000 EUR zahlen.

Dann steht sie in Wien, die Restaurationsbasis.   Ohne EU Zulassung.

Diese USA Importe zahlen sich in Wirklichkeit nur bei höher preisigen Autos aus.   Es hat keinen Sinn Autos aus den USA zu transportieren, wenn sie bei einem Verkauf einen erzielbaren Wert unter 20.000 bis 30.000 EUR haben.   Da versenkt man nur sinnlos Geld.
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#17
Ja, du liegst da schon ganz richtig. Auch mit den Kosten. Ich habe das schon zweimal gemacht, erst kürzlich mit dem Honda Insight. Es gibt aber auch Autos die nicht an der salzigen Meeresluft gelaufen sind. Ich habe einen Opel GT aus so einer Gegend in den USA (habe aber nicht ich selbst importiert), der ist (für unsere Verhältnisse) unglaublich rostfrei. Der hat auf der Bodenplatte den Originallack (mit einigen Steinschlägen)!
Dafür war aller Kunststoff mausetot. Sogar die Gummistoppel auf der Bodenplatte sind zerbröselt.
Wahrscheinlich kommt's auf's Auto an, dessen Wert und was man selber machen kann und will. Vielleicht bin ich talentiert für Sattlerarbeiten, kann aber kein Schweißgerät halten etc.

Das ist ja Karl's Spezialgebiet, ich denke aber, dass die Oldtimertypisierung von US Fahrzeugen eher nicht so ein Problem ist. Bei meinem relativ neuen Honda Insight (20 Jahre) sehe ich aber gerade, dass es alles andere als einfach ist, diesen zuzulassen. Auch ist der Import ja mit Oldtimern in Punkto Steuer und Zoll viel günstiger als den Satz, den ich zahlen musste.

Ich würde also nicht pauschal für oder gegen ein Import sein, es kommt drauf an-- besonders wenn es viele Fahrzeuge am US Markt gibt, etwa Opel GT oder ich glaube auch dass diese Volvos häufig dort verkauft wurden.
Gruß
Robert
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#18
Voll interessant...

Ich bin ja eher der Käufer und nicht der Restaurator.... Aber wenn ich denke was so eine Stunde Spengler, Sattler, Lackierer kostet, dazu noch die Ersatzteilpreise und das berühmte "Kleinmaterial". Also ich würde mich nur drübertrauen wenn ich Mechaniker bin oder zumindest einen solchen "bei der Hand" habe (gratis oder so ...)

Warum? Wenn ich den oben verlinkten Volvo anschau (9000 Euronen inklusive allem) und rechne das ein perfektes Exemplar 42500 kostet dann frag ich mich ob die Differenz rechnerisch/buchhalterisch dafürsteht ....

Ich würde das Geld besser da investieren: https://www.gallery-aaldering.com/collec...n-file-de/ und fahren ....
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#19
Hallo Leute,
Sorry für die späte Rückmeldung bin leider gesundheitlich ein wenig angeschlagen. 
Vielen Dank einmal für die ganzen Tips. 
Ich hätte nicht gedacht auf so hohe Hilfsbereitschaft und Resonanz zu stoßen. Nach einem Gespräch mit einem Freund welcher 1er Golf Cabrios sammelt und restauriert kam das Thema Import auch schon zur Sprache. 
Ich dachte allerdings bis Dato das es ähnlich kompliziert und Kostenintensiv ist wie bei einem "Neuwagen" und hatte meine Suche deshalb bisher ausschließlich auf Österreich begrenzt mit gelegentlichem rüberspähen nach Deutschland. 
Na mal sehen was die Zukunft für Möglichkeiten bringt auch in puncto Amazon halte ich die Augen offen. Ich muss jetzt auch noch sehen was die Gesundheit sagt da ich wohl laut doc eine chronische Niereninsuffizienz habe was mich momentan nicht gerade jubeln lässt.
Ende des Jahres kommt wohl immer alles zusammen Smile
Lg
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