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Reifen
#1
Hallo Leute,

Ich möchte hiermit einen Erfahrungsaustausch zum Thema Reifen anregen, ein Thema das vermutlich weniger Beachtung bekommt als es eigentlich verdient hätte.
Jeder von uns nutzt sie wahrscheinlich täglich, egal ob auf dem Mofa, Motorrad oder Auto. Ob auf dem Oldtimer, Youngtimer oder dem Alltagsauto.

Ich habe mir in letzter Zeit mehr Gedanken zu dem Thema gemacht da auf meinem Bus auch nicht mehr die neuesten Reifen montiert sind, da ich den Bus momentan nicht bei mir stehen habe kann ich nicht nachschauen aber ich bin mir ziemlich sicher das die Sommerreifen ca. 11 Jahre auf dem Buckel haben. Das Profil ist bei weitem noch nicht abgefahren und es sind weder risse noch andere Beschädigungen zu sehen. Logischerweise wird die Haftung der Reifen mit dem Alter nicht besser aber für die Fahrleistungen die ein T3 liefert reicht es noch leicht, kritisch wird es allerdings bei einer Notbremsung..., da möchte ich nicht ohne ABS (evtl. bei regen) auf den alten Gummis dahinrutschen, jeder Meter zählt!
Somit werde ich bei Zeiten auf neue Sommerreifen umsteigen, vl. gönne ich mir bei der Gelegenheit gleich schöne zeitgenössische Felgen Cool

bei meinem Alltagsauto kommen so viele km zusammen das sowohl Sommer als auch Winterreifen gar nicht so alt werden, da zahlen sich neue Reifen durchaus aus.

Mich interessiert wie ihr das Thema bei alltags Autos oder Oldtimer seht, was sind eure Erfahrungen und wie handhabt ihr das bei euren Fahrzeugen. Es soll ja Enthusiasten geben die mehr als 2 Autos ihr eigen nennen Angel

lg Thomas
Puch Maxi S, Maxi L, Maxi SL, VS50, DS50, Jawa Babetta 210 und der VW T3 =)
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#2
(30.03.2020, 18:18)siriussilver schrieb: ..., vl. gönne ich mir bei der Gelegenheit gleich schöne zeitgenössische Felgen Cool

Bitte ja keine komischen Felgen auf den T3, unbedingt die originalen!

(30.03.2020, 18:18)siriussilver schrieb: Es soll ja Enthusiasten geben die mehr als 2 Autos ihr eigen nennen Angel

Ach ja... kann schon sein. Tongue

Zum Thema: Ja, wenn Reifen alt sind dann sollten sie für Alltagsbetrieb (vor allem Autobahn und andere Strapazen) erneuert werden. Beim Vectra wurde mir beim Pickerl empfohlen, heuer die Reifen, die schon etliche Jahre alt sind, zu erneuern. Darf ich nicht vergessen, kommt bei Gelegenheit.

LG Martin
Ford Taunus Turnier 1,6GL, 1977
VW Polo II 86c Coupé, 1984
Opel Vectra B Caravan 1,8i 16V, 1998
Seat Alhambra 1,9 TDI Signo "Taxi Orange", 2000
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#3
Hallo,

bei den Oldtimern ist das Maß aller Dinge ob sie wirklich "hart" sind, dazu in ganz einfacher Test:
Profil ok - wird meistens so sein
rissig - sehr unterschiedlich, feine Risse sind oft schon nach kurzer Zeit zu sehen, machen aber nichts
grobe Risse - genau schauen z.B. wenn ein Reifen längere Zeit mit wenig Luft gestanden ist (an den Flanken), oder in den Profilen drinnen - wenn ja - runter damit.
harte Oberfläche - wenn der Reifen bei geringfügig falschem Luftdruck (z.B. 0,2 bar) um jede Ecke quietscht ist er hart und sollte erneuert werden.

Bei den Oldtimerreifen schaue ich auf ein möglichst passendes Profil und bei allen PKW-Reifen auch auf das Rollgeräusch. Das andere sind relativ nebensächliche Kriterien, wirklich schlechte Reifen gibt es kaum noch. Oft sind manche "No Name"-Produkte nur die ältere Technologie namhafter Hersteller (ist mir einmal bei einem Winterreifen-Sonderangebot so passiert - es war im Prinzip ein Continental, der nur im Test bei irgendeinem Wert nicht ganz gut abgeschnitten hat, auf Schnee war er aber Spitzenklasse).

Motorräder, Mopeds: Vorsicht beim "Kenda", der hat einen sehr niedrigen Load-Index und ist z.B. für 2-sitzige Mopeds hinten unzulässig!
Bei den Oldtimer 2-Rädern ist dann Heidenau oder Mitas meistens meine Wahl, Metzeler nur wenn ich zu viel Geld übrig habe...

Viele Grüße
Karl
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#4
@Martin, klar das sie dem Stil des T3 gerecht werden müssen. Cool

@Karl, danke für die ausführlichen Punkte um das Reifen alter zu testen. Somit kann man den tatsächlichen Zustand besser bestimmen.

das Profil sollte durchaus zum Fahrzeug passen, gerade für den Bus werden es nicht die teuersten Reifen von einem namhaften Hersteller werden, gut und günstig. Damit ich wieder auf der sicheren Seite unterwegs bin.

bei meinen Mofas haben sich Mitas bewährt, bin damit auch sehr zufrieden.

lg
Puch Maxi S, Maxi L, Maxi SL, VS50, DS50, Jawa Babetta 210 und der VW T3 =)
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#5
Wie Karl schon erläutert hat sollte man zwischen 2 und 4-rädrigen Fahrzeugen differenzieren.
Bei 2-Rädern muss man auf jeden Fall auch die Fahrweise und die Art des Fahrzeugs berücksichtigen.
Für eine Puch Maxi oder ein Vorkriegsmotorrad ist die Bodenhaftung und der Geschwindigkeits Index nicht so entscheidend.
Bei Youngtimern wie einer 750-er Honda oder einer 1000-er Kawa sollte man auf jeden Fall nach Qualitätsreifen greifen. Ist zwar mittlerweile schon schwer geworden die passenden Dimensionen zu bekommen, aber es gibt noch einige Firmen wo man sie bekommt.
Bei meiner Harley hab ich Avon Reifen drauf. einer der wenigen wo der Geschwindigkeits Index passt. In meinem Fall H(-210 kmh) oder V(-240 kmh). Weil laut Einzelgenehmigung meine Harley über 200 kmh läuft Big Grin . Es steht aber nicht drinnen ob der Rahmen das nach 48 Jahren auch noch aushält.  Smile 
Es erfordert schon einiges an Mut und Kraft schneller als 120 zu fahren.

Ich wechsle deshalb spätestens nach fünf Jahren weil die Kurvenhaftung bei kühlerem Wetter oder Nässe sehr nachlässt.
Gruss Chris
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#6
Klar, bei Mofas oder Mopeds sind die Kriterien eher das Reifen nicht rissig sind oder gar die Luft verlieren Wink hab aber bei meinen Maxis sämtliche Reifen erneuert, bei der Maxi S Standard Reifen und bei der SL Semislik. Die Jawa steht noch auf den alten da ich derzeit wegen fehlender Ersatzteile nicht fahre Dodgy

Und bei allem was schneller fährt ist es bestimmt kein Nachteil alle paar Jahre zu tauschen. Vor allem 200 mit der Harley, da gehört Mut dazu oder nennt man das dann schon wahnsinn??   Big Grin

lg
Puch Maxi S, Maxi L, Maxi SL, VS50, DS50, Jawa Babetta 210 und der VW T3 =)
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