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Fahrzeugidentifikation
#1
Hallo,

es ist ein allgemein gültiges Thema, über einen typisch "mitteleuropäischen (A, D)" kapitalen Restaurationsfehler.

Die originale Identifikation (Typenschilder, eingeschlagene Nummern) ist ein ganz wesentlicher Punkt für eine Fahrzeugbewertung und kann bei Zerstörung nicht nur zu einer wesentlichen  Wertminderung, sondern auch zu massiven Problemen bei Überprüfungen führen (auch beim § 57a, da ja auch dort die Nummern zu überprüfen sind).

Daher mein Tipp:
  • eingeschlagene Nummern vorsichtig freilegen: nicht zu viel schleifen, sonst ist sie unter Umständen weg, besser mit einem stumpfen Messer den Lack wegkratzen, dann feines Schleifpapier.
  • Beim entlacken/sandstrahlen/lackieren die Nummer abdecken (z.B. ein Blechplättchen mit 2 Schweißpunkten darüberheften und nachher wegbrechen)
  • diesen Bereich nicht lackieren - und schon gar nicht dick füllern...
  • nachher mit Klarlack dünn vor Rost schützen
  • Typenschilder vorsichtig abmontieren und nachher wieder montieren, wenn man es unbedingt neu geben will, dann das Original mit den Papieren aufbewahren.
Aus der Praxis (alles vergangene Woche erlebt...)
neu restauriertes Auto in der 150.000,-- Euro Preisklasse: kein einziges der 4 original vorhandenen Schilder vorhanden, Motornummer dürfte "echt" sein, bei der Fahrgestell- und Karosserienummer kann man natürlich nach einem kompletten Neuaufbau nichts mehr sagen....
2x eingeschlagene Fahrgestellnummer absolut nicht sichtbar/lesbar, davon 1x nachgefertigtes Typenschild, 1x Typenschild nicht vorhanden (nur 4 Löcher...), hier lies sich aber in beiden Fällen nach ca. 30 Min. vorsichtig den neuen Lack (Lack - Füller - Grundierung) entfernen die originale Nummer zumindest wieder lesbar auffinden.
Die Liste ließe sich beliebig lang fortsetzen.

Bei einem Typenschild gilt absolut nicht "das neue ist ja viel schöner", die viel gescholtenen Amerikaner werden das nicht machen, wie eingangs erwähnt ist es eine "mitteleuropäische" Unsitte bzw. bei eingeschlagenen Nummern spätestens beim Lackierer eine Schlamperei. 

Viele Grüße
Karl
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#2
Nur wird es erst recht Interessant
wenn man dann ein KFZ mit anderen Nummern als in den Papieren besitzt.  Confused
BMW 320 1938  BMW 501 V8 1956  
 BMW 320i E30   BM840Ci E31   
   PUCH  DS 50    PUCMaxi
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#3
wenn man dann ein KFZ mit anderen Nummern als in den Papieren besitzt.

Dann hat man eben ein Fahrzeug OHNE PAPIERE - ganz einfach...

Viele Grüße
Karl
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#4
Das mit den Nummern kann zu unguten Überraschungen führen. Ich kenne das selbst.
Jedoch setzte ich eigentlich in der 150.000 €-Klasse voraus, dass sich der Besitzer über genau diese Details seines Fahrzeuges informiert, denn teure Auto führen meistens zu teuren Restaurationen UND vor allem Betriebe bzw. Fachmänner, welche diese teuren Arbeiten übernehmen genau über das Thema Nummern & Typenschilder bescheid wissen.
BMW 3200 CS "Bertone"
VW 1200 L "Silver Bug"
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#5
Hallo,

genau diese Profis und Gurus (die dann auch noch in der Öffentlichkeit als "super, über drüber" auftreten und gscheite Ratschläge geben) sind es, die hier extrem sorglos herumwerken - und alle nicht zum 1. Mal... und noch dazu in 90% der Fälle ohne Notwendigkeit!

Der Dialog bei der Besichtigung ist dann meistens so:
"krieg ich da einen 1er Zustand?" (ist bekanntlich ein unrealistischer Zustand, 1 - 2 bis das höchste der Gefühle).
"Nein - eigentlich 4 - , wegen fehlender Identifikation und nicht nachvollziehbarer Geschichte vor 2018..."

Die Käufer sind meistens so geil auf das Auto, dass sie jede Sorgfalt vermissen lassen... Bzw. ist es sehr vielen Leuten einfach nicht bewusst.

Viele Grüße
Karl
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