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Oldie-Point?
#11
Also Ich habe beim Oldie-Point gemischte Gefühle
einerseits ist der Hr.Jüly voll ok, da gibt es gar nichts.
Ich konnte mir vor 8-10 Jahren mal einen Barockengel ansehen und  Probefahren.
eigentlich wäre der voll in Ordnung gewesen nach heutigem Wissenstand.
Ich hatte Probleme während der Probefahrt mit den Bremsen, deshalb ist es damals nichts geworden.  Confused

dann gehe Ich immer wieder gerne hin zum Gustieren.  Rolleyes 

das letzte mal wie Ich Kauflaune war wollte Ich mir eine DS21 Pallas näher ansehen.
ok einen DS Kenner mitgenommen.
Fakt war dann, das eine "aufgemotzte DS 19"  nix mit Pallas alles nachgerüstet angeboten wurde.
stand nach intensiver Nachfrage eigentlich alles in den Papieren.

"da ist uns ein Fehler passiert, wir werden das sofort ändern" lt. Mitarbeiter Vorort. 

und selbst dann war das Argument der DS19 keine Preisminderung ?
(das Fahrzeug wäre soweit ok gewesen)

Pustekuchen, die wurde dann Monate später noch immer als DS21 Pallas angeboten und ggf. auch als solche verkauft.
Das ist für mich nicht serös. Punkt.
Dodgy
BMW 320 1938  BMW 501 V8 1956  
 BMW 320i E30   BM840Ci E31   
   PUCH  DS 50    PUCMaxi
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#12
(17.02.2021, 19:12)Karl Eder schrieb: Hier wurde ein häufiges Problem bei Händlern und Kommissionsware angesprochen (auch bei Auktionen mit "Limit"):
Der Händler weiß, dass die Preisvorstellungen überzogen sind, nimmt aber die Ware trotzdem in Kommission. Die Gründe sind klar, er hat ein großes Angebot und vielleicht kauft dann wer etwas anderes (kommt oft vor).

Dagegen ist ja auch nichts zu sagen - man redet ja bei der Besichigung miteinander, und wenn man nicht maulfaul ist und/oder ein guter Zuhörer, findet man das sehr schnell heraus.

Und was die Infos angeht - die habe ich ja auch nur nach mehrfacher Nachfrage bekommen. Und "zwischen den Zeilen" lese ich da gar nix raus in der Beschreibung (hab die Anzeige auf Willhaben gelesen). Es ist einfach nichts rauszulesen, weil nichts da ist - ich bin kein Oldtimerhändler, sondern Kunde, ich kann erwarten, daß man mir hard facts liefert. Alles andere wäre unseriös.

Was deine Fahrzeuge angeht, die du immer wieder mal verkaufst, da hatte ich auch immer hier im Forum den Eindruck, daß das gute Angebote waren (mit deinem beruflichen Hintergrund als Gutachter hätte mich Anderes auch gewundert), - bislang war halt nichts für mich dabei ;-)

Liebe Grüsse,
Wolfgang
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#13
(18.02.2021, 12:53)hddmax schrieb: und selbst dann war das Argument der DS19 keine Preisminderung ?
(das Fahrzeug wäre soweit ok gewesen)

Pustekuchen, die wurde dann Monate später noch immer als DS21 Pallas angeboten und ggf. auch als solche verkauft.
Das ist für mich nicht serös. Punkt.
Dodgy

Ok...das klingt nicht gut. Heißt also, man muss mit viel Fachwissen oder einem Bauart-Intimus dort vorstellig werden. Gut zu wissen.
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#14
(18.02.2021, 18:50)woolfman schrieb: Ok...das klingt nicht gut. Heißt also, man muss mit viel Fachwissen oder einem Bauart-Intimus dort vorstellig werden. Gut zu wissen.
Das ist überall und immer so.
Nur der "Bauart Intimus" sollte wirklich einer sein und nicht  einer von den ca. 80% Halbwissenden, Schwätzern und rhetorisch oft brillanten "Urteilfällern".

Ein so ein Spezialist hat mir - vor Publikum - erklärt, dass mein Volvo 122 eine umgepfuschte 2-Kreisbremse hat, die es 1964 so nicht gegeben hat.... nur die vermeintliche 2-Kreis Bremszange hat nur 1 Anschluss und insgesamt 3 Koben (2 links, 1 rechts) - wenn er mir erklärt wie man das auf 2 Kreise aufteilt glaub ich's - aber zuerst bin ich vor anderen Leuten wie ein Trottel dagestanden...

Zum Thema "unrichtige Angebote nicht ändern": passiert bei Ersatzteilen (z.B. Reifen mit zu niedrigem Load-Index) bei österreichischen Händlern auch so (ca. 2 Jahre von Hinweis bis Änderung im Online-Shop).

Viele Grüße
Karl
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#15
(17.02.2021, 19:12)Karl Eder schrieb: Sonst sind wir hier beim anderen Thema bezüglich "was man kauft" - abseits des "Mainstreams" gibt es da viel selteneres um weit weniger Geld...
(fahre heute ein wirklich schönes MGA Coupe typisieren, dass nur geringfügig mehr gekostet hat...)

Viele Grüße
Karl

"Abseits des Mainstreams" entscheidet halt auch wg der Ersatzteilverfügbarkeit darüber, ob man überlegt, sich so ein Modell "anzutun"....oder etwa nicht?

Was könntest du denn empfehlen oder woran denkst du da? Das würde mich interessieren. Ich sehe ja vermutlich auf denselben Plattformen nach wie alle hier, aber "seltenes" kommt mir da eher nicht unter? Oder schaue ich an den falschen Stellen?

Nach Möglichkeit lese ich mich ein bischen zu dem Fahrzeug ein, das mich interessiert...wenn es zb ein WHB dazu gibt. Hatte mir eines für den Rover P4 besorgt und allein die Anlenkung für den Schalthebel ist so kompliziert, daß mir klar geworden ist, diese Modell ist zu kompliziert (und teuer) im Falle einer Reparatur. Und mittlerweile kenne ich die englische Qualität bestens :-D

Liebe Grüsse,
Wolfgang
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#16
Hallo,

interessanter Diskussionspunkt.
Die angeblich schlechtere Qualität nicht-deutscher Fahrzeuge hält einer objektiven Prüfung in vielen Fällen nicht stand. Die Begründung liegt im Tauschmotorsystem: beim Käfer ist man nach 4 oder 5 Stunden mit einem Austauschmotor rausgefahren (oft mehr ATM als Besitzer...), bei anderen Fahrzeugen hat die Reparatur zumindest einige Tage gedauert, wirklich lange Lebensdauer hatten damals die meisten Automotoren unter 1500 cm³ nicht.

Gerade die alten Rover hatten eigentlich einen guten Ruf - jede Lenkradschaltung hat eine komplizierte Übertragung
Werkstatthandbücher für die Technik gibt es eigentlich bei allen namhaften Herstellern.

Die Ersatzteilversorgung ist mittlerweile bei den meisten Fahrzeugen weit besser als vor 20 Jahren - ok nicht alle Ersatzteile (auch von namhaften deutschen Herstellern) sind wirklich in Originalqualität...

Beispiele (etwa gleiche Klasse wie Karmann Ghia, also Großserientechnik und restauratorisch "problematische" Karosserie):

auf willhaben war "jahrelang" ein Ford Consul Capri + Teilespender im Raum Lilienfeld/Traisen um wenig Geld zu haben.
Ich habe z.B. einige Simca Aronde (auch Plein Ciel Coupes - die von Facel gebaut wurden, und das ist schon eine andere Liga wie Karmann...), auch alle um wenig Geld und problemlose Technik.
Renault Caravelle - die direkte Konkurrenz zum Karmann
Diverse Coupes von Fiat oder auf Fiat Basis, irgendwo war jetzt ein Neckar-Siata Coupe auf Basis Fiat 1300 oder 1500 unter 20.000,-- inseriert.
Lancia Fulvia Coupe - hochwertige Technik und billiger wie ein Alfa
Volvo P 1800 S - ist auch nicht so viel teurer wie ein Karmann aber um Lichtjahre "mehr" Auto.

Viele Grüße
Karl
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#17
Servus Karl,

der P4 hat einen klassischen Schalthebel ;-)
Die Allermeisten denke ich fahren mittlerweile restauriert durch die Gegend - wobei das ja auch wieder relativ ist...nach der Lektüre zu urteilen jedenfalls aufgrund der Größe und Schwere kein besonders "wartungsfreundliches" Fahrzeug, und an diesen Fall muss ich mangels tiefer Geldbörse auch denken. Bei meiner Midget hatte ich praktisch alles schon einmal zerlegt in der Hand...natürlich weiß ich, daß das nicht bei allen Fahrzeugen derart einfach geht.
Und ja, die Qualität bei einigen (nicht allen) Briten war für den kleinen Geldbeutel ausgelegt - heißt zwar günstige Ersatzteile, aber eben auch nicht perfekte Toleranzen, viel Spiel bei manchen Teilen ab Werk bzw. mangelnde Passgenauigkeit (ich meine da durchaus Originalersatzteile, NOS). Grade in den englischen Foren spricht die Elterngeneration von der sprichwörtlich schlechten Qualitätskontrolle bzw. der mangelhaften Ersatzteilqualität....

Für Aronde oder P1800 könnte ich mich schon begeistern - bei ersterer war ich mir nicht sicher, wie "tauglich" sie im modernen Stadtverkehr ist, deswegen habe ich mich dafür bis jetzt nicht sonderlich interessiert. Und der P1800 war mir ~45000 einfach zu teuer - in dieser Region sind idR lt Anzeigen "gute" Exemplare angeboten worden in den letzten Jahren. Ich hab vor Jahren ein paar Exemplare (Cowhorn-Bumper, Jensen) mir angesehen, nicht grad einfach, da was zu finden das leistbar ist und in gepflegtem Zustand, meine ich.

Bei den Lancias bin ich total unbeschlagen....es wird auch kaum etwas angeboten bei uns, muss ich sagen. Und zu sehen bekommt man sie im Alltag - also ich zumindest habe noch nie einen gesehen - vermutlich kaum.

Liebe Grüsse,
Wolfgang
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#18
Hallo,

das mit einer normalen Mittelschaltung hatte  ich im Hinterkopf, dachte aber bei "kompliziert" an eine Ausführung mit Lenkradschaltung.

Das mit dem "modernen Stadtverkehr" und "Alltagsbetrieb" ist so eine eigene Sache, da fällt meiner Meinung nach fast alles vor 1965 schon aus, allein wegen dem erhöhten Verschleiß.

Aber wenn Dein Budget so um die 20.000,-- liegt und es nicht unbedingt ein Coupe sein muss, wird das Angebot schon größer, z.B. mit Mittelklasse Limousinen:
Volvo 120, 140
alles mögliche von Opel und Ford
Mercedes ab Ponton
Peugeot 403, 404
Fiat 1300 / 1500
auch hier die Lancia-Limousinen - sehr preisgünstig zu haben, absolut interessante Technik und wenn man mitdenkt sehr reparaturfreundlich (Steuerkette mit normalem Kettenschloß wie beim Motorrad, absolut deppensicher zum wieder montieren, viele gleiche Schlüsselweiten).
Austin Cambridge, Morris Oxford
Die Simca Aronde (und auch die 1300 und 1500er) ist von Fahrleistungen deutlich über einem Karmann Ghia und die Limousinen um sehr wenig Geld zu haben - das ist das was ich mit "abseits des Mainstreams" meinte - mehr Fahrspaß um weniger Geld.

Alle angeführten sind meiner Meinung nach nicht komplizierter aufgebaut wie der Midget, aber im Regelfall sogar reparaturfreundlicher (weil mehr Platz ist Smile )

Viele Grüße
Karl
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#19
Das ist eine wirklich gute Auflistung/ Empfehlung von quasi "für den Alltag" brauchbaren Fahrzeugen.  Das kann man nur unterschreiben.

Eine Frage von mir zu den Simcas.   Die haben doch am Anfang Fiat Motoren gehabt.  Die Aronde eigentlich auch noch.  Aber mir ist nicht bekannt ob Fiat die Motoren geliefert hat, oder diese bei Simca in Lizenz gebaut worden sind.   Also, die Frage ist ... kann man bei diesen Autos auch Fiat Ersatzteile verwenden ?

Bzw. haben die Modelle 1300/ 1500 auch noch quasi Fiat Motoren gehabt ?  Oder schon etwas Eigenes ?

Und zu der Rover P4 Schaltung.   Es gab nämlich tatsächlich eine kleine Serie vom P4 mit einer Lenkradschaltung.   Das weiß ich aber nur zufällig, da ich jemanden kenne der genau dieses Modell hat.
Sonst waren die P4 mit einer Mittelschaltung ausgestattet.  Mit dem kurios aussehenden zweimal geknickten Schalthebel ... so eine Art verchromter "Schürhaken" Big Grin

Grüße

Peter
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#20
Hallo,

Simca:
es sieht alles irgendwie ähnlich aus, ist aber doch unterschiedlich (auch noch bei Simca 1000 - Fiat 850).
Bis ca. 1950 waren sie ident, der Simca teilweise "um 1 Modell hintennach" (alte Kühlermaske)
Der Topolino 500 c war eigentlich eine Simca-Entwicklung - angeblich weil die Franzosen auch 2 Kinder mitnehmen wollten.

Aronde: Wechsel 1960 von Flash-Motor (3-fach gelagert, noch sehr Fiat ähnlich) zu Rush-Motor (5-fach gelagert), ist dann auch im 1300er drinnen.
Die beiden 1500er haben nicht mehr viel gemeinsam.

Lustiges Detail am Rande:
Simca hat ja die französischen Ford-Werke übernommen und dann die Vedette zum Schluß in Brasilien  weitergebaut, als Chrysler dann Simca übernommen hat, hatte Chrysler plötzlich einen Ford im Programm... Rolleyes

Viele Grüße
Karl
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