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Alten Lack erhalten/ergänzen!??
#1
Wie schon erwähnt, bin ich seit kurzem stolzer Besitzer eines NSU-Fiat-1000 der stark renovierungsbedürftig ist. Stand angeblich 47 Jahre in einer Scheune.....
Ein großes Thema ist Lack, Patina und somit auch Delle und Rost!
Patina ist ja ok, aber sobald der Lack stumpf ist und die Roststellen mehrere Quadratzentimeter haben, sehe ich daran nichts Schönes mehr!
Also den Lack, denke ich werde ich mal reinigen. Wenn es sein muss auch mit einem anbauenden „Scheuermittel“ und dann polieren.
*Aber was mach ich mit den briefmarkengroßen Blasen, wo der Lack zwar noch geschlossen aber doch deutlich abgehoben ist? Darunter ist sicher Rost, den ich eigentlich nicht haben will!
*Dann ist die Umgebung der Scharniere stark verrostet, der Lack abgehoben und auch ausgefranst. So ca 1 cm breit und mehrere cm lang.
*Selbes ist auch bei den Einstiegen. Da könnte ich notfalls improvisieren indem ich sie komplett neu aufarbeite und neu lackiere!?
*Und jetzt wird es noch schlimmer: in der linken Türe ist ein Schaden mit ca 30 cm Länge, 1-2 cm Breite und bis zu 1 cm Tiefe!

Und jetzt bitte um eueren Rat!!

Nur eines noch vorweg: „alles so bleiben lassen und zu den Alterspuren stehen“ das gilt für mich nicht! Den Zustand empfinde ich als verwahrlost und ungepflegt!
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#2
Hallo,

dem Bild nach ist das einfach ein Restaurierobjekt und wenn der Lack schon einigen Stellen abplatzt, dann wird es ja dort wo "kritische" Stellen sind auch nicht besser sein.

Meine Ergüsse zum Thema "Patina" und "Originalsubstanz" erhalten findest Du hier z.B. im Beitrag "echter Scheunenfund" oder "der Rest ist Patina".

Viele Grüße
Karl
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#3
Dem Foto nach würd ich auch sagen: komplet entlacken und neu lackieren.
Gruss Chris
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#4
Ihr nehmt mir auch noch die letzte Hoffnung!!
Fürchte allerdings dass Ihr recht behalten werdet.
Am 8.5. kommt das gute Stück, dann weiß ich mehr.
Werde schon mal den Sandstrahlaufsatz für meinen uralt Kärcher zusammensuchen.....
Weiß wer Rat, was man beim Nassstrahlen gegen das Anrosten während des Trocknens unternehmen kann?
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#5
Ein bißchen Ahnung von Lackiererei hab ich und ich würde dir raten: Runter mit dem alten Lack und weg mit allem was nur ein bißchen nach Rost ausschaut, bei Bedarf eben auch Spenglerarbeiten (Einschweißen Zinnen) . Dann ein gründlicher Lackaufbau samt Grundierung (mehrmals) und das Fahrzeug macht wieder für Jahre Freude. Alles andere ist vielleicht schneller und momentan billiger aber auf Sicht gesehen sinnlos. Gute Lackierungen sind Profiarbeit, ev kannst Du ja mit einem Lackierer reden was du selbst machen kannst (Vorarbeiten) und er macht den Rest. Es ist oft so schade wenn man sieht wieviel Zeit und auch Geld in einem Auto steckt und dann verhaut die Lackierung alles.
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#6
Ich bin grundsätzlich deiner Meinung und habe meine NSUs alle neu lackiert.... Ich mag schöne, polierte Lackflächen!
Aber in letzter Zeit lese ich nahezu überall, von „wunderbarer Patina“ von „Werte erhalten“ und noch mehr solchen Sch.....! Wenn ich diese wunderschönen Patina-Oldies dann anschaue, sehe ich meist einen unansehlichen, verrosteten Schrotthaufen.
Eines jedenfalls ist den Patina-Fans gelungen: sie haben mich total verunsichert!!
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#7
Patina erhalten kann bedeuten:
zu faul um es ordentlich zumachen
zu ungeschickt um es ordentlich zu machen
oder zuwenig  Geld um es ordentlich machen zu lassen.

Ist wie ein Haus zwischen Autobahn und Eisenbahntrasse in der Flughafeneinflugschneise zu bewerben mit "verkehrsgünstige Lage".
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#8
Nein, da muss ich schon etwas widersprechen.   Das Thema haben wir so vor zwei Jahren gehabt. 

Ein Auto welches keine technischen Mängel hat und wo der ursprüngliche Lack und die Inneneinrichtung unbeschädigt aber eben patiniert sind .... das hat schon eine entsprechende Ausstrahlung.

Ich habe dazu damals Folgendes geschrieben.  In Bezug auf meinen Morris Eight.

http://www.oldtimerforum.at/showthread.p...0#pid11190

Und ein so erhaltenes Auto beläßt man in diesem Zustand.  Da ändert man nichts.
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#9
Hallo,

da muss ich "Ullybaer" schon widersprechen:
eine historisch gute Substanz zu reinigen, entsprechend aufzubereiten und schützen ist oft mehr Aufwand als es einfach neu zu lackieren.

Aus historischer Sicht ist der (wirkliche) Originalzustand schon das wertvollste.

Beispiel:
mein MG Midget: das Auto wurde Anfang der 1970er Jahre neu lackiert und ist matt mit kleinen Reparaturstellen. Wenn es der originale Lack wäre (also der im Werk aufgebrachte)würde ich ihn so lassen, da er aber eh nicht mehr den originalen Lack hat, wird er gespengelt und neu lackiert (aber in der Farbe die er für mich immer hatte - mittlerweile 44 Jahre - nicht im ursprünglichen Farbton ab Werk).

Viele Grüße
Karl
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#10
Karl Eder und Austin7, ich gebe Euch schon recht! Aber mit Betonung auf „gute Substanz“ und „erhaltungswürdig“!
Aber betrachten wir das mal realistisch:
Ein Fahrzeug wurde in einer Zeit, in der sich Lack noch nicht viel von Wagenschmiere unterschied gebaut/lackiert. Dann bei Straßenverhältnissen jenseits von gut und böse, über Stock und Stein, oft über 20 Jahre gefahren. Wurde dabei als Fahrzeug für alles verwendet. Da wurde nicht nur am Sonntag die vierköpfige Familie mit dem Motorrad zur Kirche gebracht, sondern auch vom Bauer im langgestellten Puch 500 (oder gab es einen 750er??) die S*** zum Eber gebracht....
Danach stand das gute Stück meist zwanzig und mehr Jahre unter Gerümpel in einer halb verfallenen Scheune und war dort nicht selten extremen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Von den Salzmengen ab den späten 60zigern hab ich noch gar nicht geschrieben...
Jedenfalls bin ich der Meinung, dass es nur ganz, ganz wenige Fahrzeuge gibt, deren „Wagenschmiere“ all dass nahezu schadlos überstanden hat und somit „erhaltungswürdig ist.
Natürlich, Ausnahmen bestätigen die Regel!
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