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Selbstnachstellung vordere Trommelbremsen beim ´66 Saab 95 2-Takt
#11
ist da Farbe auf den Bauteilen???, das allein ergibt schon unterschiedliche Reibwerte der Scheiben.
Einfetten ist sicher auch kontraproduktiv.
Diese Systeme sind nicht selten (Fiat, Mercedes), nur sind da immer Scheiben aus einem Reibbelag.
das erforderliche Spiel ergibt sich aus dem Anstand der Zähne (wo der "Haken" eingreift)?
Was ist die Bremse grundsätzlich für ein Fabrikat - Girling/Lockheed (Nippelgewinde 3/8"-24) oder ATE (M10 x 1)?

Viele Grüße
Karl
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#12
Diese Bremsbacken stammen aus meinem Fundus im Keller. Die Farbe ist also auf den verbauten Backen nicht vorhanden.
Von welchem Hersteller die Backen tatsächlich stammen, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, ich weiß aber dass Saab in den frühen Baujahren viel von Lockeed verbaut hat.
Morgen kann ich vermutlich auf den Bremsenprüfstand ( wenn das Wetter nicht all zu nass ist ) , dann weiß ich hoffentlich mehr....
liebe Grüße
Gerald
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#13
Hab mir jetzt noch einmal die Bilder angesehen, die ich beim Zerlegen der Bremsen gemacht habe.
Und ehrlich gesagt, bin ich jetzt auch nicht wirklich schlauer.
Die Bremsbacke stützt sich auf einer Seite am Kolben eines Radbremszylindes ab, auf der anderen Seite auf der Rückseite des zweiten...
Inwiefern dieses Plättchen, selbst wenn es sich verstellt allerdings die Backe nach außen drücken soll, kann ich selbst beim Betrachten der Bilder momentan aber nicht nachvollziehen...

   

Zumindest sieht man aber, dass auf der Backe Lockheed steht...
liebe Grüße
Gerald
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#14
Das einzige, was mir dazu noch einfiele, wäre dieser "Schlitz" auf der Rückseite des Plättchens gleich über der Scheibe.
Wenn in den irgendein Stift, der aus der Bremsankerplatte ragt, eingreifen müsste, und ich das ggf. bei der Montage übersehen hätte...

   
liebe Grüße
Gerald
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#15
Hallo,

das Prinzip der Nachstellung ist nicht, dass die Reibscheiben die Backe nach außen drücken, sondern dass die Kraft der Reibscheiben stärker ist als die Rückzugkraft der Federn, und dadurch die Backen nicht in die Basisstellung zurückgehen.

Allerdings muss ein geringes Spiel zwischen Backe und Bremstrommel bleiben (bzw. der Mechanismus muss das zulassen, sonst würde sich die Bremse ja festfressen.

Dieses erforderliche Spiel kann z.B. über die Verzahnung des Nachstellmechanismus (älteres Bild mit dem "Haken") oder über die Lagerung der Backen auf der Bremsankerplatte gegeben sein, eventuell auch über ein Zwischenstück zwischen Kolben und Backe im Zylinder.

Viele Grüße
Karl
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#16
Verstehe, danke!
liebe Grüße
Gerald
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#17
(04-27-2022, 05:14 PM)gerald Wrote: Das einzige, was mir dazu noch einfiele, wäre dieser "Schlitz" auf der Rückseite des Plättchens gleich über der Scheibe.
Wenn in den irgendein Stift, der aus der Bremsankerplatte ragt, eingreifen müsste, und ich das ggf. bei der Montage übersehen hätte...
Ganz falsch bin ich mit meiner Mutmaßung offenbardoch nicht gelegen...

An so einen Stift wie unter 3 habe ich gedacht. Jetzt muss ich nur noch schauen, ob es den bei mir nicht gibt, die Bremsbacke nicht eingefädelt ist oder der Fehler doch noch ganz woanders liegt.

Der Bremsprüfstandstest hat jedenfalls ergeben, dass das Problem eindeutig rechts vorne liegt. Von Bremsschlauch an auswärts, also zumindest mal nicht der HBZ...

                     
liebe Grüße
Gerald
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#18
Hallo,

vergiss Deine "Zauberkünstler" und Pseudo-Wissenden, bei einseitiger Bremswirkung kann es einmal NICHT der Hauptbremszylinder sein.

Genau das auf der Darstellung ist das mit dem erforderlichen Spiel, das ich beschrieben habe: die Backe muss auf dem Stift Spiel haben, sonst macht sie nach dem Bremsen nicht wieder auf. Das Spiel sollte aber auch nicht zu groß sein, sonst hast Du einen großen Pedalweg (weil Du ja jedes Mal die Backe über die Hydraulik wieder "rauspumpen" musst).

Das Spiel muss kleiner sein als der Weg einer Nachstellraste.

Viele Grüße
Karl
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